Jakobuskirche erbaut 1832

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Geschichte

Ursprünglich hieß Auenstein "Ostheim", der Name rührt also weder von einer Aue noch von einem Stein her. Orte mit der Endsilbe "-heim" sind in aller Regel der frühen fränkischen Zeit zuzuordnen, so dass davon ausgegangen werden kann, dass Ostheim im 6./7. Jahrhundert gegründet wurde. Aus den Bezeichnungen Ostheim (das zu Auenstein verfälscht wurde), Westheim (heute Neckarwestheim) und Talheim (das talabwärts liegt) kann geschlossen werden, dass diese Orte als Vorwerke des Ilsfelder Königshofes, der damals das Zentrum des Schozachgaues bildete, gegründet wurden. Erst in der Stauferzeit, im Jahre 1240 wird "Osthem" erstmals in einer Urkunde erwähnt. Als die Staufer im 13. Jahrhundert die Burg Helfenberg erbauten, wurde Auenstein nicht etwa diesem Helfenberger Ritter unterstellt, sondern blieb freies Reichsdorf. 1350 kam Auenstein mit Beilstein zu Württemberg.

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die frühere Bezeichnung Ostheim über Osthem, Ousten, Ouenstein zum heutigen Auenstein gewandelt. Nach dem 2. Weltkrieg nahm auch die Gemeinde Auenstein durch neue Wohn- und Gewerbegebiete raschen Aufstieg. Im Rahmen der Gemeindereform haben sich die Gemeinden Auenstein und Ilsfeld auf 01.01.1974 zur neuen Gemeinde Ilsfeld zusammengeschlossen. Heute leben in Auenstein ca. 2.150 Einwohner.

Das Auensteiner Wappen        wappen-auenstein

In Silber zwei schräggekreuzte schwarze Doppelhaken (Wolfsangel)

Das älteste bekannte Siegel mit der Umschrift: +SIGILUM.AVENSTEIN stammt aus dem Jahre 1754 und zeigt zwei schräggekreuzte Doppelhaken. Die Doppelhaken, auch als Wolfsangeln oder Wolfshaken bezeichnet, sind vermutlich ein altes Feckenzeichen von Auenstein, Die Wappen- und Flaggenfarben sind Schwarz-Weiß.

Altes Steinwappen in der Mauer der Volksbank

Altes_Wappen

Jakobuskirche

Anstelle einer baufällig gewordenen Vorgängerkirche wurde im Jahre 1832 die heutige Kirche erbaut. Bis ins 16. Jahrhundert mussten die Auensteiner zum Gottesdienst nach Ilsfeld in die Bartholomäuskirche. Auenstein, einst ein “freies Reichsdorf“ und Ostheim genannt, hat erst nach der Reformation eine eigene Pfarrei erhalten.

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