Jakobuskirche erbaut 1832

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Burgruine Helfenberg - ca. 4,2km

Geschichte

Über den Weinbergen erheben sich die Reste des Wohnturms und Teile einer einst mächtigen Schildmauer. Vom Wohnturm mit schönen Fensteröffnungen (1579 umgebaut), sind nur noch die Aussenwände erhalten. Auf der Westseite der ehemaligen Burganlage befindet sich ein Burggraben. Südlich des Wohnturms sind noch Reste der Schildmauer erhalten.Der Wohnturm selbst war auf der Westseite Teil der einstigen Schildmauer. Sichtbar sind heute nur noch drei Stockwerke, vermutlich waren es früher vier oder fünf.Die Anlage wurde um 1250 erbaut. 1655 errichtete man eine Schlosskapelle auf dem Gelände, von der jedoch keine Spuren mehr vorhanden sind. Als Adelige werden die Herren von Helfenberg genannt, die mit den von Sturmfeder verwandt waren. Anfang des 16. Jh. waren die Herren von Wittstadt im Besitz der Burg. Die Jahreszahl 1579 und das wittstadtsche Wappen am Eingang erinnern daran. Als letzte Besitzer werden die Herren von Helfenberg-Gaisberg genannt.

Burg Wildeck Abstatt - ca. 4,7km

Lage

Von der Burg bekommt man einen guten Überblick über Abstatt. Man sieht neben Abstatt auch die zu Abstatt gehörigen Orte Vohenlohe und Happenbach und die Nachbargemeinden Beilstein, Ilsfeld mit Auenstein und Helfenberg sowie Untergruppenbach mit Unterheinriet. Das Gegenstück, die heutige Burgruine Helfenberg, liegt auf einem Hügel, ca. 1 km gegenüber der Burg Wildeck.

Geschichte

Sie wurde im 12. oder 13. Jahrhundert von den Herren von Heinriet zur Verteidigung gegen das Geschlecht von Sturmfeder, ansässig in Beilstein, erbaut. Die Burg Wildeck wurde dauerhaft von Abstatt mit Lebensmitteln versorgt.

Ab 1462 waren die Herren von Neipperg Besitzer der Burg. Wilhelm von Neipperg verkaufte die Burg und das Dorf Abstatt 1492 an Graf Ludwig von Löwenstein.

Burg Hohenbeilstein - ca. 4,0km

Lage

Die Burg Hohenbeilstein liegt auf einer Anhöhe über der Stadt Beilstein am Südrand des Landkreises Heilbronn in Baden-Wrttemberg.

Geschichte

Ihre Ursprünge liegen im 11. Jahrhundert; die ältesten heute noch sichtbaren Bestandteile stammen aus dem 13. Jahrhundert. Ursprünglich durch den Grafen von Calw erbaut, kam die Burg 1340 zu Württemberg. In der Folgezeit wurde sie mehrfach belagert und zerstört, unter anderem durch aufrührerische Bauern 1525 und im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688 bis 1697) durch die Franzosen. Ende des 19. Jahrhunderts wurden Teile der Burg wiederaufgebaut.

Burg Stettenfels U’gruppenbach-5,6km

Lage

Die Burg Stettenfels über der Ortschaft Untergruppenbach im Landkreis Heilbronn ist eine seit dem Mittelalter bestehende Burg und Schlossanlage, die heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.

Geschichte

Die Burg wurde im 11. Jahrhundert erbaut. Ihr Bau erfolgte vermutlich zur gleichen Zeit wie der vieler anderer Burgen in der Nähe. Sie wechselte schon frühzeitig häufig den Besitzer. Ab 1356 war Stettenfels Eigentum von Burkhard, Ritter von Sturmfeder.

Burgruine Helfenberg

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Burg Wildeck

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Burg Hohenbeilstein

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Burg Stettenfels

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Von 1462–1478 waren die Herren von Helmstatt Besitzer der Burg. Bei der Eroberung 1504 im Landshuter Erbfolgekrieg durch die Württemberger (Herzog Ulrich) kam die Burg in deren Besitz und wurde 1507 Lehen des Konrad Thumb von Neuburg. Dessen Erben verkauften das Lehen 1527 an Philipp von Hirnheim, der als Reformator von Gruppenbach gilt.

1551 erwarb Anton Fugger, ein Neffe Jakobs des Reichen die Burg. Sein Sohn Hans Fugger ließ die Anlage 1576 durch den Baumeister Wendel Dietrich zu einem Renaissanceschloss umbauen. 1594 brannte das Schloss aus, wurde jedoch abermals durch Dietrich wiederhergestellt. Im 18. Jahrhundert erfolgte noch der Versuch der Gründung eines Kapuzinerhospizes durch die Fugger, diese Bauten wurden jedoch 1735 von Württemberg zerstört. 1747 erwarb Herzog Karl von Württemberg die Anlage, 1829 erwarb die Gemeinde U’gruppenbach den Besitz und behielt sich bei späteren Veräußerungen Nutzungsrechte vor. Im 18., 19. und 20. Jahrhundert erfolgten kontinuierliche Umbauten. 1852 erwarb der Rotgerber Friedrich Korn aus Calw das Anwesen, 1858 der Hamburger Kaufmann Anton Mayer, 1881 der Gutsherr Friedrich Bürkle. Bis 1888 beherbergte die Anlage das staatliche Forstamt, im selben Jahr erwarb der Weinsberger Landwirt Christian Hildt die Burg.

1901 kaufte der Kölner Jurist Dr. Walter Putsch die Anlage und renovierte die Gebäude in zeitgenössischem Stil. 1918 erwarb die Familie Haldenwang das Anwesen. 1924 erwarb der Schuhfabrikant Siegfried Levy aus Kornwestheim die Anlage, in der er ein Gestüt errichtete. Am 5. Oktober 1937 wurde jedoch das Schloss “arisiert” und der jüdische Besitzer floh nach Südafrika. 1939 wurden die alte Vogtei (1576) umgebaut und Teile der Anlage abgerissen, um eine “Ordensburg” der NSDAP zu errichten, was aufgrund des Krieges nicht mehr realisiert werden konnte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg stand die Anlage zunächst unter amerikanischer Vermögensverwaltung. Ab 1946 wurde durch die evangelische Kirche ein Freizeit- und Altenheim auf der Burg betrieben. 1951 gelangte die Burg durch ein Wiedergutmachungsverfahren an die Witwe von Siegfried Levy, die die Burg 1957 an Dr. Friedrich Spieser verkaufte, von dessen Erben die Anlage 1994 an den Fleiner Architekten Roland Weimar überging.

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